Chronik der Mallet-Lokomotiven bei NWE und DR

28.05.1897

"11" (1949: "99 5901") wird von Jung ausgeliefert.

06.09.1897 "12" wird von Jung ausgeliefert.
1897 "15", "16" und "17" werden von Güstrow ausgeliefert.
25.01.1898 "13" wird von Jung ausgeliefert.
24.01.1898 "18" (1918: "13", 1949: "99 5903") wird von Jung ausgeliefert.
03.03.1898 "19" wird von Jung ausgeliefert.
25.03.1898 "14" (1927: "12", 1949: 99 5902) wird von Jung ausgeliefert.
11.03.1901 "20" (1918: "12") wird von Jung ausgeliefert.
30.03.1901 "21" (1918: "15", 1949: "99 5904") wird von Jung ausgeliefert.

13.05.1901

"22" (1918: "16", 1927: "14", 1949: "99 5905") wird von Jung ausgeliefert.

03.1910 "31" und "32" (Bauart C'Cn4vt) werden von O&K ausgeliefert.

27.08.1914

Die von den Heeresfeldbahnen beschlagnahmten "16" und "17" werden in Richtung Frankreich abtransportiert.

29.08.1914 Die ebenfalls beschlagnahmten "12", "13" und "15" werden abtransportiert.
11.09.1914 Auch "19" wurde beschlagnahmt und wird nach Frankreich abtransportiert. Keine der sechs Lokomotiven kehrt zurück.
1918 Umnummerierung von vier Malletloks der NWE wegen der Verluste im ersten Weltkrieg (s. Tabelle).
1918 Die Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe baut sieben B'Bn4vt-Malletloks für die Heeresfeldbahnen, darunter die spätere "41"/ DR "99 5906".
01.12.1920 "32" verunglückt bei Drei Annen (km 48,932) schwer. Anschließend werden "31" und "32" abgestellt.
1920 "41'' (1949: "99 5906") wird erworben.
19.08.1922 "51" (1949: "99 6011") wird von Borsig ausgeliefert.
10.07.1924 "52" (1949: "99 6012") wird von Borsig ausgeliefert.

1924

"11" (99 5901) und "13" (99 5903) Umbau/ neuer Kessel. "15" (99 5904) und "16" (99 5905) folgen bis 1927.

06.07.1927

" 12" verunglückt im Thumkuhlental und wird danach verschrottet. Leihweise kommt die Lok 51 der SHE zum Einsatz.

1927 Umnummerierung von zwei Malletloks der NWE wegen der Verschrottung von NWE "12" (s. Tabelle).

1929

"12" (1949: "99 5902") erhält als letzte Lok der Baureihe einen neuen Kessel (Hanomag).

1948 "15" wird in Nordhausen bei einem Zusammenstoß mit NWE "21" beschädigt.
1946 - 49 Verstaatlichung von NWE und GHE (Deutsche Reichsbahn). Die verbliebenen Mallet-Loks werden ab 01.04.1949 als 99 5901 bis 99 5906 bezeichnet.
31.03.1954 Das Fahrwerk von 99 5905 wird bei Ilfeld durch Steinschlag beschädigt.
1956 - 60 Alle Mallet-Loks werden nach Gernrode umgesetzt. Sie übernehmen zusammen mit 99 6001 den gesamten Verkehr auf der Selketalbahn.
11.08.1959 99 6011 wird nach Gera-Pforten umgesetzt (nach anderen Quellen erst 1963).
29.09.1959 99 6012 abgestellt
03.06.1961 99 6011 abgestellt
28.12.1961 99 6011 z
08.08.1963 99 6012 z
26.04.1966 99 6012 +
16.08.1966 99 6011 +
20.01.1967 99 6012 ++ Raw "DSF" Görlitz
28.02.1967 99 6011 ++ Raw "DSF" Görlitz
1969 99 5901 wird in den zu erhaltenden Lokbestand des Verkehrsmuseums Dresden aufgenommen.
01.06.1971 99 5905 abgestellt
03.1974 99 5903 erhält zum 75jährigen Bestehen der Harzquerbahn einen grünen Anstrich.
1974 99 5905 z
14.11.1975 99 5905 +
10.12.1975 99 5905 ++ Raw "DSF" Görlitz
10.03.1977 99 5901 verunglückt bei Harzgerode, wird aber repariert. Auch sie erhält nun einen grünen Anstrich.
06.11.1988 99 5904 z
1989 99 5904 +
16.11.1989 Ende des planmäßigen Einsatzes von Mallet-Lokomotiven bei der Deutschen Reichsbahn.
09. 1990 99 5904 ++

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